Der Rahmen für den Selbstlernkurs der Datenschutzbeauftragten wurde in einer Redaktionssitzung von der Datenschutzbeauftragten des Kultusministeriums (KM) und Vertretern der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) sowie der Regionalen Lehrerfortbildung (RLFB) entwickelt. Man hat sich auf eine Kombination aus einem Onlinekurs in Verbindung mit einem Präsenztag entschieden, wobei der Betreuungsaufwand im Onlinekurs gegen Null gehen sollte. Zur Erstellung des Onlinekurses konnte das E-Learning Kompetenzzentrum auf die Erfahrungen aus einem Pilotkurs mit Vertretern der ASV-Pilot-Realschulen zurückgreifen.

Wichtige Folgerungen daraus waren die Forderung nach einer möglichst praxisnahen Auseinandersetzung mit den rechtlichen Vorgaben, nach einem optionalen Einblick in die technischen Grundlagen und nach einer kurzen Einführung in die ASV, weil sie das Muster für spätere Freigaben darstellt. Aus Sicht der Datenschützer war eine Anerkennung in Form eines Zertifikats am Ende des Kurses sinnvoll, welches eine Auseinandersetzung mit den Inhalten voraussetzt. Gleichzeitig wollten sie, dass alle interessierten Lehrkräfte den Kurs belegen können, dass aber deren Daten spätestens 30 Tage nach Abrufen des Zertifikats gelöscht werden. Desweiteren erschienen Tests im Verlauf des Kurses zwar als zulässig, aber es sollte nicht möglich sein, den Fortschritt des Kurses bei der einzelnen Lehrkraft abgestuft qualitativ zu bewerten. Schließlich sollte der Kurs mit einem zeitlichen Arbeitsaufwand von 6 Stunden zu bewältigen sein.

Inzwischen ist der Kurs fertig: http://datenschutz.alp.dillingen.de.